Col Rodella: Gelungener Start für neue Bahn im Fassatal
Mit rund 300.000 beförderten Gästen in der ersten Wintersaison hat die neue 3S-Kabinenbahn am Col Rodella ihre Bewährungsprobe bestanden. Die Investition bedeutet mehr Kapazität, kürzere Wartezeiten und einen komfortableren Zugang zum Skigebiet. Gleichzeitig zeigen die Tal- und Bergstation, realisiert von PICHLER projects, jene technische Präzision und den hohen architektonischen Anspruch, die Projekte im alpinen Raum erfordern.
Schon in den ersten Betriebsmonaten wurde deutlich, welches Potenzial in der neuen Anlage am Col Rodella steckt. Für die Gäste zeigt sich das vor allem durch einen komfortableren Zugang zum Skigebiet. Mit Tal- und Bergstation entstand zugleich eine Lösung, die sich in die Umgebung einfügt und den besonderen Anforderungen des Standorts gerecht wird.
„Nach der ersten Wintersaison ziehen wir ein sehr positives Fazit“, sagt Daniele Dezulian, Präsident der SITC Spa/AG, die Eigentümerin und Betreiberin der Anlage ist. „Die neue Anlage hat sich von Beginn an als wichtige Attraktion erwiesen. Besonders geschätzt werden der hohe Fahrkomfort, die großzügigen Kabinen sowie das beeindruckende Panorama. Auch die Architektur der Tal- und Bergstation wird als modern und harmonisch in die Umgebung integriert wahrgenommen.“
Durchdachte Architektur
Tal- und Bergstation prägen das Projekt weit über ihre Funktion hinaus. Die Bergstation öffnet sich mit einer transparenten Struktur in Richtung Canazei. Teile der Station sowie die Kabinengarage wurden unterirdisch angelegt, um den Eingriff in die Landschaft möglichst gering zu halten. Ein begrüntes Dach unterstützt diese zurückhaltende Umsetzung.
Auch die Talstation ist mehr als ein funktionaler Zweckbau. Sie vereint Seilbahn, Skischule, Skiverleih, Lager und Kassa in einem markanten Baukörper, dessen Erscheinung von Aluminiumverbund-Lisenen geprägt wird.
Präzision unter alpinen Bedingungen
Die Umsetzung stellte hohe Anforderungen an Planung und Ausführung. Kurze Bauzeiten, anspruchsvolle Logistik und wechselhafte Wetterbedingungen verlangten präzise Abläufe und enge Abstimmung. „Statische Bemessungen sind bei Bergstationen immer besonders aufwendig“, erklärt Davide Angellotti, technischer Vertriebsleiter Südtirol und Trentino bei PICHLER projects. „Die Stahlstruktur muss in diesem Fall hohe Schneelasten und zusätzliche Lasten durch den Dachaufbau tragen. Gleichzeitig war auch die Umsetzung der großflächigen Glasfassade eine besondere Herausforderung.“
Ein wichtiger Baustein in der Vorbereitung war auch das Mock-up eines Teils der Talstation im Maßstab 1:1. Es half dabei, Details frühzeitig zu klären und die Planung zu beschleunigen.
Gute Abstimmung auf der Baustelle
Neben der technischen Vorbereitung war auch die Zusammenarbeit aller Beteiligten entscheidend für den Bauablauf. „Die Zusammenarbeit mit allen beteiligten Unternehmen war hervorragend“, sagt Angellotti. „Wir haben gute Fortschritte gemacht, weil Probleme direkt auf der Baustelle gelöst wurden und alle Beteiligten ihr Bestes gegeben haben, damit der Zeitplan hält.“
Start in die Sommersaison
Am 13. Juni 2026 startet die Bahn in den ersten Sommerbetrieb. Der Col Rodella ist ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturliebhaber sowie Ausgangspunkt für Panorama- und Höhenwanderungen in den Dolomiten.
Über PICHLER projects
PICHLER projects ist ein international tätiges Stahlbau- und Fassadenunternehmen mit Sitz in Bozen. Das 1978 gegründete Familienunternehmen realisiert weltweit anspruchsvolle Bauprojekte in Zusammenarbeit mit renommierten Architekturbüros und hat bisher mehr als 2.000 Projekte umgesetzt. Maßgeschneiderte Lösungen, hohe technische Kompetenz und architektonischer Anspruch prägen das Profil des Unternehmens. Seit 2024 ist Hannes Market Geschäftsführer.
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