Robotik-ready Gebäude: Drees & Sommer und NEURA Robotics legen Grundlagen für den Einsatz von Robotik im Gebäudebetrieb

Fachkräftemangel, steigende Kosten und Anforderungen an Hygiene und Verfügbarkeit stellen das Facility Management vor immer größere Herausforderungen. Robotik gilt dabei als möglicher Lösungsansatz – ihre Einsatzmöglichkeiten hängen jedoch maßgeblich von den Voraussetzungen im Gebäude ab. Drees & Sommer und NEURA Robotics starteten dieses Jahr eine strategische Partnerschaft, um Gebäude künftig so zu gestalten, dass Menschen und Roboter im Betrieb nahtlos und in Echtzeit zusammenarbeiten können.

DATA: 26.08.2062
CLIENTE: Drees & Sommer
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CLIENTE: Drees & Sommer

Der Einsatz autonomer Systeme im Gebäudebetrieb wird seit Jahren diskutiert, bleibt in der Praxis aber oft hinter seinen Möglichkeiten zurück. Denn Robotik entfaltet ihr volles Potenzial erst im Zusammenspiel mit der Umgebung, in der sie eingesetzt wird. Genau hier setzt die strategische Partnerschaft zwischen dem auf Gesamtabwicklung in Bau und Infrastruktur spezialisierten Unternehmen Drees & Sommer und NEURA Robotics, Pionier der kognitiven Robotik und physischen KI („Physical AI“), an.

Ziel der Zusammenarbeit ist es, Gebäude nicht nur zu planen und zu betreiben, sondern sie als interaktive und lernende Systeme zu gestalten, in denen Menschen und Roboter im Betrieb nahtlos und in Echtzeit zusammenarbeiten können. Autonome Systeme sollen dabei vor allem dort eingesetzt werden, wo Fachkräfte fehlen. Einen ersten Ansatzpunkt sehen die Unternehmen in Bereichen mit hoher Nutzungsfrequenz, beispielsweise im Betrieb von Sanitäreinrichtungen. Hohe Frequenzen und steigende Erwartungen an Sauberkeit sowie eine durchgehende Verfügbarkeit stellen diesen Bereich vor besondere Herausforderungen. „Robotik kann hier gezielt entlasten. Autonome Systeme können Verschmutzungen erkennen, auf situative Anforderungen reagieren, Verbrauchsmaterialien nachfüllen und technische Auffälligkeiten frühzeitig melden“, erklärt Georg Stadlhofer, Geschäftsführer von Drees & Sommer Österreich. Mit dem Einsatz von Robotik entstehen in vielen Bereichen stabilere Prozesse, eine höhere Transparenz im Betrieb und eine messbare Qualitätssteigerung.

Gebäude und Robotik im Zusammenspiel

Besonders in Bürogebäuden, Gesundheitseinrichtungen oder Gebäuden der Verkehrsinfrastruktur zeigen sich die Herausforderungen im Gebäudebetrieb deutlich. „Wir verbinden die physische und die digitale Welt und schaffen so die Voraussetzungen dafür, dass Roboter künftig besser mit ihrer Umgebung und mit Menschen interagieren können“, sagt Stadlhofer. Gleichzeitig verändert Automatisierung zunehmend die Aufgabenbereiche der Menschen im Facility Management: Routinetätigkeiten werden reduziert, während Steuerung, Kommunikation und Servicequalität stärker in den Fokus rücken.

„Schon sehr bald werden Roboter nicht nur Werkzeuge sein, sondern selbstverständliche, intelligente Begleiter in unseren Gebäuden“, erklärt David Reger, CEO von NEURA Robotics. „Vernetzt, lernfähig und autonom werden sie genau dort reinigen, warten und instand halten wo heute Fachkräfte fehlen.“ Grundlage dafür ist der „Sensorized Environment“-Ansatz: Gebäude erfassen dabei kontinuierlich Informationen über ihre Nutzung und ihren Zustand, etwa zu Bewegung, Abläufen oder technischen Zuständen.

Veit Thurm, Partner bei Drees & Sommer und verantwortlich für die Kooperation, erklärt: „Wir reden hier nicht mehr nur über Gebäudetechnik, sondern über kognitive Infrastruktur. Gebäude erfassen ihre Umgebung, interpretieren Situationen und interagieren mit Robotern, sicher, skalierbar und zunehmend autonom.“ So entstehen lernfähige Gebäude, in denen Robotik bereits in der Planungsphase systematisch mitgedacht wird.

„Der Einsatz von Robotik ist Teil eines grundlegenden Wandels im Facility Management: nämlich hin zu datenbasierten, vernetzten und zunehmend automatisierten Betriebsmodellen“, sagt Stadlhofer abschließend.

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