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Professionelles Management im Fokus

Über Flexibilität am Arbeitsmarkt, neue Denkmuster u.v.m. tauschten sich die Führungsspitzen einiger Partnerbetriebe des Unternehmensnetzwerks Excellent Companies (EC) bei ihrer Klausur in Sand in Taufers aus.

Welche Chancen birgt die Digitalisierung? Wie lassen sich damit Managementprozesse optimieren? Welche Veränderungen kommen derzeit und künftig auf Unternehmerinnen und Unternehmer zu und wie reagiert man bestmöglich darauf?

Neue Denkweisen zu diesen und anderen Fragen gab es auf der Klausur des Unternehmensnetzwerks Excellent Companies (EC), welche am Standort des Südtiroler Vorzeige-Unternehmens Zirkonzahn im Ahrntal stattfand. Das Hauptthema des Tages war „professionelles Management“ und wie dieses in Zeiten der Digitalisierungswelle und sich verändernder Mitarbeiterbedürfnisse umgesetzt werden kann. Alle Unternehmen waren sich einig, dass die allgemeine Wirtschaftslage derzeit sehr positiv sei. Umso mehr sei es nun wichtig, sich Gedanken über die künftige Unternehmensstrategie zu machen.

Flexibilität, um agil zu bleiben

Um am Arbeitsmarkt flexibel zu bleiben, müssen Unternehmen demnach alte Denkmuster aufbrechen. Die Generation der Millennials etwa hat andere Wertvorstellungen und Bedürfnisse wie Mitarbeiter älterer Generationen. Einige Südtiroler Firmen sind in dieser Hinsicht Vorreiter und bieten ihren Mitarbeitern z.B. flexible Arbeitszeiten, Homeoffice oder andere Aspekte des „New Work“ an. Es habe sich gezeigt, dass es für Unternehmen einfacher sei, auf diese neuen Bedürfnisse der Mitarbeiter einzugehen, anstatt ihnen die alten Muster aufzuzwingen, so der vielfache Tenor der Veranstaltung.

In Vorträgen berichteten die anwesenden Führungsspitzen über aktuelle Problemstellungen; etwa wie sie ihre Mitarbeiter in Veränderungsprozesse mitnehmen. Potenzial sei dabei besonders in der Digitalisierung zu sehen: Diese bringe neue Mittel und Wege mit, um bestehende Managementprozesse zu optimieren. Auch die Mitarbeitermotivation sowie der Fachkräftemangel waren Themen des Tages. Egon Bernardi, Geschäftsführer des Unternehmens 3D Wood aus dem Grödnertal, zeigte sich im Anschluss mit dem Output sehr zufrieden: „Ich konnte an diesem Tag sehr viel Wissen und Können ‚aufsaugen‘ und denke, meinen anwesenden Unternehmerkollegen ging es ebenso. Es war ein sehr reger und auch anregender Wissensaustausch.“ Excellent-Companies-Initiator Christian Höller: „Die Offenheit, mit der hier untereinander gesprochen wird, ist bewundernswert. Unternehmer bekommen für ihre Ideen und Strategien selten direktes und offenes Feedback. Bei Excellent Companies ist dies der Fall.“

Namhafte Unternehmen bei EC

Mittlerweile sind knapp 60 namhafte Unternehmen – aufgelistet auf der Website www.excellentcompanies.eu – dem 2016 gegründeten Netzwerk EC beigetreten. Im Vordergrund stehen vor allem der gegenseitige Wissens- und Erfahrungsaustausch und das branchenübergreifende Lernen von anderen Unternehmen. Die Netzwerkpartner sind etablierte Unternehmen, die über die Landesgrenzen hinaus erfolgreich sind, wachstumsorientiert denken, bereit sind, ihr Wissen zu teilen und sich aktiv in das Netzwerk einbringen wollen. Diese Merkmale sind zugleich auch die Kriterien für die Aufnahme in EC.

 

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Fotohinweis: Excellent Companies

Christian Höller, Initiator Excellent Companies

Enrico Steger, Gründer Zirkonzahn

Klausur in Sand in Taufers

Teilnehmer der Klausur

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