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Tiroler Krippengeschichte im west

Im Innsbrucker Einkaufszentrum west in der Höttinger Au wird derzeit mehr als 100 Jahre Krippengeschichte erzählt. Bis zum 27. Dezember stellt das Krippenmuseum Fulpmes nicht nur heimische, sondern auch orientalische Krippen aus. Zudem gab es einen Aktionstag, an dem der Krippenbau von Besuchern selbst erlernt werden konnte.

Der Krippenbau hat in Tirol eine lange Tradition – die ältesten Weihnachtskrippen wurden bereits im 17. Jahrhundert verzeichnet. Das Krippenmuseum Fulpmes, das besondere Krippenraritäten beherbergt, gewährt derzeit auch im west einen Einblick in die Entstehungsgeschichte, Volkskultur und Techniken des Krippenbaus.

Krippenfreunde seit 100 Jahren
Das Dorf Fulpmes im Tiroler Stubaital ist bereits seit dem Jahr 1909 als Krippendorf bekannt, als erstmals die Ortsgruppe „Krippenfreunde Fulpmes“ gegründet wurde. Vor acht Jahren ist aus diesem Verein das Krippenmuseum Fulpmes entstanden, wo heute zahlreiche Krippen alter Meister sowie zeitgenössischer Künstler ausgestellt werden. Neben prominenten Krippen finden sich hier aber auch einige Eigenarbeiten der Krippenfreunde, da viele der Vereinsmitglieder selbst als Krippenbergbauer, Hintergrundmaler oder Schnitzer tätig waren oder sind.

„Wir freuen uns ganz besonders, außerhalb des gewohnten Rahmens Präsenz zu zeigen“, so Herbert Larl, Obmann des Vereins der Krippenfreunde Fulpmes, „wir wollen ganz speziell in dieser hektischen Zeit zum Schauen und Staunen ins west einladen und das Augenmerk auf authentische Handwerkskunst lenken. Das Krippenmuseum Fulpmes unterstützt uns dabei mit wertvollen Exponaten.“

Zahlreiche Kooperationen mit Vereinen
Das Einkaufszentrum west kooperiert schon seit Längerem mit Bildungseinrichtungen und Brauchtumsvereinen. „Für uns ist es eine besondere Bereicherung, die Krippenfreunde Fulpmes vor Ort zu haben“, so west-Center-Manager Karl Weingrill.

„Gerade zur Weihnachtszeit ist das ein besonderes Highlight. Es gibt sehr viele interessierte Gäste.“ Die Ausstellung läuft noch bis zum 27. Dezember und ist wochentags bis 19 Uhr sowie samstags bis 18 Uhr geöffnet.

 

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(v.l.n.r.): Martin Wilberger, Herbert Larl (beide Verein der Krippenfreunde Fulpmes und Erbauer der ausgestellten Krippen), Toni Erhard (Mitarbeiter im Krippenmuseum), Robert Denifl (BGM von Fulpmes und Museumsleiter), Karl Weingrill (Center Manager west)

Fotocredit: EKZ west/Friedle

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