Brandmedia > TROYER: Mit Wasserkraft zum Erfolg

TROYER: Mit Wasserkraft zum Erfolg

Die TROYER AG in Sterzing ist seit fast 80 Jahren ein Paradebeispiel dafür, wie ein Familienunternehmen durch Innovation erfolgreich ist. Im Rahmen der Workshop-Serie „Best Learn“ des TIS innovation park und der Stiftung Südtiroler Sparkasse hatten Unternehmer und Führungskräfte die Möglichkeit, bei TROYER zu erfahren, wie sich der Turbinenhersteller „Fit für Innovation“ macht. 

Sterzing, 23. September 2013. Turbinen für Wasserkraftanlagen – mit diesen Produkten ist das Sterzinger Unternehmen TROYER in den vergangenen 80 Jahren stetig und konstant gewachsen. Heute zählt das Familienunternehmen in Italien zu den führenden Lieferanten von kompletten Wasserkraftwerken und strebt seit einigen Jahren auf den internationalen Markt. Sehr erfolgreich agiert man bereits in der Schweiz und wendet sich nun den Märkten im südamerikanischen Raum und erstmals in der Türkei zu. Die TROYER AG wurde 1934 von Valentin Troyer gegründet. Derzeit ist die dritte Generation der Familie Troyer aktiv und erfolgreich im Unternehmen tätig.

Rund 20 Unternehmer und Führungskräfte aus Südtirol nahmen das Angebot des TIS innovation park in Anspruch, hinter die Innovationsprozesse des Turbinenherstellers zu blicken. Eine der zentralen Aussagen von TROYER-Geschäftsführer Michael Mair war an diesem spannenden Tag: „Mit innovativen Ideen allein ist es nicht getan. Wirklich erfolgreich ist, wer sich mit seiner Innovation auch schnell am Markt positioniert.“ Bei TROYER werden neue Ideen und Strategien daher in Form eines Punktesystems bewertet. „Erreicht eine Idee eine gewisse Punktzahl, dann ist sie für uns in puncto Wirtschaftlichkeit, Machbarkeit und Innovationsgrad so interessant, dass wir sie schnell weiterverfolgen“, erklärt Michael Mair. Erreicht eine Idee diese Benchmark nicht, so wird sie bei TROYER nicht gleich verworfen. „Ideen, die für uns aus irgendeinem Grund nicht realisierbar sind, geben wir an einen Pool von Partnerfirmen weiter und hoffen, dass jemand diese Idee aufgreift.“ Dieser Prozess der „Open Innovation“ funktioniert über den Cluster Technogate. Die offene Haltung zur Innovation ist eines der Erfolgsgeheimnisse, durch die sich die TROYER AG „Fit für Innovation“ macht.

Innovationsteams

Ein zweites spannendes System, das bei TROYER praktiziert wird, ist die Bildung von Innovationsteams aufgrund neuropsychologischer Beurteilungen. „Das klingt vielleicht zuerst für den einen oder anderen komisch“, meint Wolfgang Drexler, der diesen Prozess bei TROYER begleitet hat. „Wir nutzen aber im Grunde ganz einfach wissenschaftliche Erkenntnisse, um Innovationsteams zusammenzustellen, bei denen sich die persönlichen Eigenschaften der einzelnen Mitglieder ideal ergänzen.“  Ziel dieser Innovationsteams ist es nicht nur, neue Ideen und Wege zu finden, sondern auch rasch die Entscheidung herbeizuführen, ob diese Idee realisierbar ist. „Wir haben mit diesem System sehr gute Erfahrungen gemacht, weil unsere Mitarbeiter sich in diesen Teams viel besser ergänzen und wir Innovation so schneller auf den Boden bringen“, fasst Mair diesen Prozess zusammen.

Überhaupt setzt das Familienunternehmen sehr stark auf langfristige Bindungen zu den Mitarbeitern. „In unserer hochtechnischen Fertigung ist das menschliche Know-how unser höchstes Kapital“, erklärt Firmenchefin Maria Luise Troyer. „Wir bieten unseren Mitarbeitern ein sehr gutes Arbeitsklima und hervorragende Ausbildungsmöglichkeiten. Die gegenseitige Wertschätzung wird in unserem Unternehmen groß geschrieben.“ Derzeit beschäftigt TROYER weltweit rund 140 Mitarbeiter und erreicht aktuell einen Jahresumsatz von 25 Millionen Euro.

CNC-Akademie

Ein neues Projekt der TROYER AG in Sachen Mitarbeiter-Innovation und –Motivation ist die CNC-Akademie, die derzeit im Entstehen ist. „Gemeinsam mit einem anderen Unternehmen schaffen wir mit dieser Akademie eine Ausbildungsstätte, wo unsere Mitarbeiter sich an den modernsten CNC-Maschinen fortbilden und trainieren können“, erklärt Michael Mair. „So sichern wir langfristig den Standort Sterzing, der maßgeblich davon abhängig ist, wie erfolgreich wir hochqualifizierte Mitarbeiter im Betrieb ausbilden und fördern können.“

Lernen von den Besten

Die Workshop-Reihe „Best Learn“ der Stiftung Südtiroler Sparkasse und des TIS innovation park ist mit dem Besuch beim Turbinenhersteller TROYER erfolgreich in den Herbst 2013 gestartet. Die ersten Best Learn Workshops fanden bereits im Herbst 2012 statt. Besucht wurden damals renommierte Unternehmen wie Durst, Zirkonzahn und Rotho Blaas. „Die Rückmeldungen aus den bisherigen Workshops sind sehr positiv“, erklärt Christian Höller vom TIS. „Rund 60 Prozent der Teilnehmer der bisherigen Firmenbesuche haben Ideen aus den Workshops in ihren eigenen Firmen umgesetzt. 30 Prozent der Teilnehmer konnten über Best Learn auch neue unternehmerische Kontakte knüpfen.“

Die Serie „Best Learn“ wird im Herbst 2013 mit weiteren Workshops bei Autotest, Loacker Remedia und Athena fortgesetzt. Informationen dazu erhält man unter www.best-learn.eu.

TROYER: Mit Wasserkraft zum Erfolg

Weitere Beiträge