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Internationaler Tag des Metallbaus in Bruneck

Am vergangenen Wochenende fand in Bruneck der mittlerweile schon traditionelle „Internationale Tag des Metallbaus“ statt. 22 namhafte Unternehmen aus der Branche waren in diesem Jahr der Einladung des Südtiroler Traditionsunternehmens Grohe gefolgt. So standen Top-Innovationen sowie aktuelle Entwicklungen der Branche im Fokus – zum Programm zählte auch ein Montagewettbewerb.

Bruneck, 11. September 2017. Südtirols Metallverarbeiter standen bei der 4. Auflage des Internationalen Tag des Metallbaus im Mittelpunkt. Mit 22 teilnehmenden Unternehmen aus u.a. Italien, Deutschland, Österreich, der Schweiz und den USA bot die Veranstaltung die Gelegenheit, sich in Bruneck über aktuelle Innovationen zu informieren. So wurde etwa ein 3D-Drucker der neuesten Generation präsentiert. Überdies wurde in einem Montagewettbewerb nach dem schnellsten Metallverarbeiter gesucht: Philipp Huber aus Vintl konnte diesen mit einer Zeit von 23 Sekunden für sich entscheiden.

Seit 2014 geht die Veranstaltung erfolgreich über die Bühne und lockte in diesem Jahr sogar Vertreter von Europas größtem Einkaufsverband im Eisenwarensektor, E/D/E – Einkaufsbüro Deutscher Eisenhändler, nach Südtirol: Dessen Mitglieder verbuchten zuletzt zusammen rund 5,5 Milliarden Euro Umsatz. „Der Internationale Tag des Metallbaus hat sich inzwischen in Bruneck etabliert. Der Zuspruch war erneut überaus positiv, wir hatten so viele Teilnehmer wie noch nie. Etliche Metallverarbeiter aus allen Südtiroler Landesteilen haben die Möglichkeit genutzt, die neuesten Produkte der Branche kennenzulernen und sich untereinander zu vernetzen. Erfreulicherweise konnten wir auch zahlreiche Schüler begrüßen, etwa von der Berufsfachschule für Metalltechnik in Bruneck“, erläutert Gastgeber Karlheinz Grohe. „Dank langjähriger Kooperationen und unsere Mitgliedschaften im Einkaufsverband für Metall in Italien und Deutschland ist es gelungen, Unternehmen von Weltruf nach Südtirol zu holen.“

Blick auf die Branche

Teilnehmer der Veranstaltung waren auch der Landtagsabgeordnete und ehemalige Brunecker Bürgermeister Christian Tschurtschenthaler sowie Heinz Neuhauser, Bezirksleiter Pustertal im Handels- und Dienstleistungsverband Südtirol. Die Experten gaben Auskunft über aktuelle wirtschaftliche Entwicklungen. „Glücklicherweise wurde Südtirol im Gegensatz zu anderen Regionen und Ländern nicht so massiv von der Krise vor einigen Jahren getroffen. Die Auftragslage stimmt – auch in ansonsten krisengeschüttelten Branchen wie der Baubranche.  Allerdings suchen viele Betriebe händeringend nach gut ausgebildeten Fachkräften, sowohl in der Metallverarbeitungsbranche als auch in anderen Sektoren“, erläutert Christian Tschurtschenthaler. Man müsse daher jungen Menschen einerseits eine optimale Ausbildung und andererseits gute Perspektiven bieten, um sie im Land zu behalten. „Wir können in Südtirol mit gewissen Faktoren wie Lebensqualität, Sicherheit oder Natur aufwarten, die andere in dieser Form nicht haben: Das ist für junge Einheimische ebenso attraktiv wie für Fachkräfte aus dem Ausland.“ Ebenso sei es ein Ziel, Südtiroler nach ihrer Ausbildung in anderen Ländern wieder in die Heimat zurückzuholen.

„Südtirol ist sicherlich im Gegensatz zu angrenzenden Ländern stark spezialisiert, vor allem im Metallsektor, und gerade deshalb auch erfolgreich. Die Betriebe hierzulande punkten nicht über den Preis, sondern über die Qualität“, konstatiert Heinz Neuhauser. „Die Herausforderung für die Unternehmen ist, diese Qualität darzustellen, um potentielle Fachkräfte anzusprechen. Die Zusammenarbeit mit Schulen wie sie Grohe für den Tag des Metallbaus pflegt, ist daher unumgänglich und muss noch weiter forciert werden.“

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Fotocredit: BRANDMEDIA

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v.l.n.r. LA Christian Tschurtschenthaler, Karlheinz Grohe, Heinz Neuhauser (HDS)

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