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Das Gehalt als Personal-Führungsinstrument

Klare Gehaltstrategien definieren und die persönliche Weiterentwicklung der Mitarbeiter ins Zentrum stellen: So machen sich Unternehmen als Arbeitgeber interessanter und werden erfolgreicher. Das erste rein privat initiierte Unternehmensnetzwerk Südtirols (EUS) diskutierte bei seiner jährlichen Klausur in Meran zentrale Themen der Mitarbeiterführung.

Meran, am 07.06.2016. Was braucht es, um als Unternehmen erfolgreich zu sein und wie können sich Betriebe als Arbeitgeber interessanter machen? Mit diesen Fragen beschäftigte sich das neue private Unternehmernetzwerk EUS (Excellente UnternehmerInnen Südtirol) am Donnerstag bei seiner Jahresklausur in Meran.

„Geld allein reicht nicht, um Mitarbeiter zu motivieren“, erklärte Helmut Wahlmüller von Südtirols führendem Personalberater ELAS mit Sitz in Meran, Bozen, Lana und Schlanders in seinem Vortrag. „Viel mehr braucht es Perspektiven zur persönlichen Weiterentwicklung der Mitarbeiter und klare Leistungsanforderungen vom Arbeitgeber an den Arbeitnehmer.“ Ein Gehalt sollte immer aus Grund- und Leistungsvergütung bestehen. Die Vergütung der Leistung muss sich für Helmut Wahlmüller an der Qualifikation des Mitarbeiters und der Qualität seiner Leistungen orientieren. „Hier braucht es eine klare Gehaltsstrategie, die die Mitarbeiter nachvollziehen können.“

Gemeinsame Ziele mit Mitarbeiter definieren

Die definierten Anforderungen sollten einmal im Jahr im Rahmen eines Mitarbeitergesprächs evaluiert werden, um den Mitarbeitern zu zeigen, wo sie in ihrer Entwicklung stehen. „Es ist aber auch wichtig aufzuzeigen, wohin sie sich mit Hilfe des Arbeitgebers entwickeln können und welche Möglichkeiten sich für sie oder ihn dabei ergeben. Sowohl was die Karriere als auch die Vergütung betrifft“, so Wahlmüller weiter. „So herrschen im Betrieb klare Verhältnisse und es entsteht ein Klima der Transparenz und gegenseitigen Wertschätzung, das für den Erfolg eines Unternehmens ganz entscheidend ist. Erfolg wird für beide Seiten messbar, die Zufriedenheit steigt.“

Namhafte Südtiroler Unternehmen bei EUS mit an Bord

Von DURST Phototechnik, Zirkonzahn, Topcontrol, Pircher Oberland, Systems bis hin zu Glas Müller oder Autotest sind mittlerweile 17 namhafte Südtiroler Unternehmen dem 2015 gegründeten Netzwerk EUS beigetreten. Alle Unternehmen sind im Internet unter www.excellentcompanies.eu zu finden. „Ende des Jahres werden es über 20 Betriebe sein“, erklärt EUS Gründer und Initiator Christian Höller aus Nals. Es handelt sich um etablierte Unternehmen aus Südtirol, die über die Landesgrenzen hinaus erfolgreich sind, wachstumsorientiert denken, bereit sind ihr Wissen zu teilen und sich aktiv in das Netzwerk einbringen wollen. Diese Merkmale sind zugleich auch die Kriterien für die Aufnahme in EUS.

Im Vordergrund stehen bei EUS der gegenseitige Wissensaustausch und das branchenübergreifende Lernen von anderen Unternehmen. „Dieses Netzwerk ist einzigartig, weil es frei ist von jeglichem öffentlichen und politischen Einfluss“, erklärt Christian Höller. „Es ist ein rein privatwirtschaftliches Unternehmensnetzwerk, bei dem ausschließlich die Interessen der Mitglieder zählen.“ Das Netzwerk finanziert sich über die Mitgliedsbeiträge. „Das ist ein wichtiger Aspekt, da wir aktive Mitglieder haben wollen. Dafür wird auch jede Menge geboten.“

Die Leistungen reichen von der kostenlosen Teilnahme beim Südtiroler Wissensforum, Experten- und Partnersuche, über Organisation und Moderation von 1:1-Treffen und Firmenbesuchen, bis hin zu Kommunikationsmaßnahmen, um die Leistungen der Mitglieder und die Erfolge im Netzwerk bekannt zu machen.

 

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Fotocredit: BRANDMEDIA

EUS_Klausur_070616

Vorne von links nach rechts: Christian Höller (Speakers Excellence), Helmut Wahlmüller (Elas), Manfred Marsoner (Elas), Astrid Wenin (Elas), Gustav Rechenmacher (Systems)

2. Reihe von links nach rechts: Bernhard Geier (Geier), Oswald Fischnaller (Provex), Stefan Barbieri (Barbieri Electronic), Eugen Hofer (Hofer Group), Josef Unterholzner (Autotest)

Letzte Reihe von links nach rechts: Harald Palla (Elas), Paul Bachmann (Durst), Paul Lobis (Lobis Böden), Christof Weissteiner (Weico), Martin Geier (TopControl)

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